Dank ihrer wertvollen Inhaltsstoffe trägt sie zur Vorbeugung von Krankheiten bei und kann in eine Diät integriert werden. Studien zufolge fördern die komplexen Kohlenhydrate, der hohe Ballaststoff- und Proteingehalt der Cranberry-Bohne die Vorbeugung von Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes.
Ihr regelmäßiger Verzehr senkt den Cholesterinspiegel und verringert dadurch das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ihr Ballaststoffgehalt unterstützt die Verdauung, hilft Verstopfung vorzubeugen und trägt zur Gesunderhaltung des Dickdarms und der Blutgefäße bei.
Diese Bohnensorte ist eine ausgezeichnete Quelle für Folsäure (Vitamin B9), die für den Aminosäurestoffwechsel, die Bildung von weißen und roten Blutkörperchen sowie für die Gesundheit des Magen-Darm-Trakts und der Mundschleimhaut unerlässlich ist. In der Frühschwangerschaft ist sie auch für die Entwicklung der fötalen Wirbelsäule unentbehrlich, daher ist sie für schwangere Frauen besonders empfehlenswert – sofern sie nicht zu empfindlich auf die blähende Wirkung von Bohnen reagieren.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die während der Schwangerschaft benötigte Menge an Folsäure nicht vollständig allein durch die Ernährung gedeckt werden kann. Dank ihres Gehalts an Vitamin B1 wirkt sich die Cranberry-Bohne positiv auf die Funktion des Nervensystems und die geistige Leistungsfähigkeit aus. Zudem spielt sie eine Rolle beim Fettabbau und im Kohlenhydratstoffwechsel und unterstützt auch eine gesunde Herzfunktion.
Sie ist reich an Antioxidantien, die zur Stärkung des Immunsystems beitragen und helfen können, schweren Krankheiten wie Tumoren, Arteriosklerose oder der Alzheimer-Krankheit vorzubeugen.
Ihr Proteingehalt ist herausragend: 100 Gramm enthalten 23 Gramm Protein, was mit dem einiger Fleischsorten konkurrieren kann, während sie kaum Fett enthält. Daher eignet sie sich hervorragend für fettarme Diäten und ist auch für Vegetarier eine großartige Proteinquelle.
Sie ist auch reich an Vitaminen und Mineralstoffen: Sie enthält Phosphor, Magnesium, Kalzium sowie die Vitamine A, B und C. Hervorzuheben ist ihr Kaliumgehalt, der eine Schlüsselrolle bei der Nährstoffaufnahme der Zellen, der Energieversorgung, der Regulierung des Flüssigkeitshaushalts sowie bei der Unterstützung der Muskel- und Herzfunktion spielt.
Durch ihre biologisch aktiven Inhaltsstoffe liefern sie dem Körper nicht nur Energie, sondern haben auch zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen. Sie sind auch eine ideale Wahl für die Ernährung von Diabetikern, Menschen mit Insulinresistenz und Abnehmwilligen. Ihr Nachteil ist, dass sie bei manchen Menschen eine blähende Wirkung haben kann; diese kann jedoch reduziert werden, indem man sie vor dem Verzehr einweicht und das Wasser mehrmals wechselt.
Obwohl ihr Kohlenhydrat- und Energiegehalt höher sein kann als der von anderem Gemüse, lohnt es sich aufgrund ihrer positiven physiologischen Wirkungen, sie mindestens ein- bis zweimal pro Woche zu verzehren. Sie kann in verschiedenen Formen in den Speiseplan integriert werden, zum Beispiel als Eintopf, Suppe, Salat oder als Teil eines Hauptgerichts.